Medien-Resonanz - Erfa in der Presse
- Neuer Erfahrungsaustauschkreis für Planer am Bau gegründet (openPR, 08.12.2011)
- Neuer Erfa-Kreis für Planer am Bau gegründet: Machen Sie mit (Wirtschaftsdienst Ingenieure & Architekten WIA, 12/2011, S. 3)
- Erfahrungsausstausch mit Kollegen: Gründerväter für neuen Erfa-Kreis gesucht (Wirtschaftsdienst Ingenieure & Architekten WIA, 9/2011)
- PDF (94 kB): Ständige Verbesserung (ausbau+fassade, 4/2007, S. 78 f.)
- Ein Wochenende mit geldwerten Vorteilen (ausbau + fassade,
5/2002, S. 49)
- Einfach offen miteinander reden (handwerk magazin, 8/2002,
S. 28 ff)
Interview mit Dr. Rüdiger Weng (ausbau + fassade,
6/2001, S. 52 bis 53)
- Herr Weng, was verbirgt sich hinter
dem Wort Erfa-Kreis?
Erfa- oder Arbeitskreise
sind moderierte Erfahrungsaustausch-Kreise. Kreise in
denen Unternehmer, die nicht untereinander im
Wettbewerb stehen, offen ihre Erfahrungen austauschen
und diskutieren.
- Ein Unternehmer hat viel zu tun
und wenig Zeit. Was bringt ein Erfa-Arbeitskreis?
Ziel
der Arbeitskreise ist es, durch Beratungen im Kollegenkreis,
Betriebsvergleiche - Stichwort Benchmarking - und Präsentationen
von Praxis-Lösungen die Erfolgschancen der teilnehmenden
Unternehmen dauerhaft zu verbessern. Der gegenseitige
Erfahrungsaustausch kombiniert mit dem Input des Moderators
ist quasi eine permanente Unternehmensberatung, eine
Plattform für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
- Wie läuft eine Erfa-Gruppensitzung
ab?
Unsere Arbeitskreise treffen sich in der
Regel zweimal pro Jahr je eineinhalb Tage. Die Themen
bestimmen dabei im wesentlichen die Teilnehmer, denn
nur sie wissen genau wo ihnen der Schuh drückt.
Sie sind auch aufgefordert z. B. durch Kurzreferate
Problemstellungen und Lösungen einzubringen. Im
Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch. Darüber
hinaus werden einzelne Themen vertieft bzw. gesondert
behandelt: z. B. Ziele und Maßnahmen für
das Folgejahr, Strategie-Entwicklung, aktuelle Markt-Situation,
Personalmanagement, Akquisition, Arbeitsvorbereitung,
Unternehmensvergleich etc. und es wird das Unternehmen
des Teilnehmers besucht und vorgestellt an dessen Ort
der Arbeitskreis stattfindet. Neben der "Arbeit"
ist die Geselligkeit ein weiteres verbindendes und wichtiges
Element.
- Welche Informationen werden getauscht?
Alle
Informationen, die zur erfolgreichen Führung eines
Unternehmens erforderlich sind. Wichtig ist hier die
Offenheit und das Engagement jedes einzelnen Teilnehmers.
- Welche Aufgaben hat ein Moderator?
Die
Aufgaben des Moderators bzw. Beraters sind die fachliche
und organisatorische Vorbereitung der Veranstaltungen,
die Leitung und Durchführung und die Nachbereitung.
Zur Nachbereitung gehört ein ausführliches
Protokoll und die weitere telefonische und schriftliche
Unterstützung bzw. Beratung der Teilnehmer über
die Veranstaltungen hinaus. Der Moderator bringt natürlich
seinen persönlichen Erfahrungsschatz ein, schlägt
Themen vor, lädt Fachreferenten für Sonderthemen
ein und initiiert Unternehmensvergleiche.
- Welche Kompetenzen bringen Sie
als Moderator mit?
Berufspraxis. Ich war über
12 Jahre Bereichsleiter in einem großen mittelständischen
Bauunternehmen, davor vier Jahre Assistent der Geschäftsleitung
und Abteilungsleiter in einem Unternehmen der Baustoffbranche.
Ende 1999 habe ich mich dann als Partner im Berater-Team
Bau selbständig gemacht. Von Haus aus bin ich Bauingenieur
und Wirtschaftsingenieur. Meine Beratungs-Schwerpunkte
liegen auf den Gebieten der Strategie-Entwicklung, der
Akquisition, Marketing und dem Erfolgsfaktor "Kunde".
Gerade beim Kunden sehe ich einen großen Nachholbedarf
für das Baugewerbe und einen entscheidenden Faktor,
um sich in Zukunft am Markt behaupten zu können.
Neben meinem Berufsleben habe ich noch promoviert und
halte seit über 10 Jahren Vorlesungen an der Fachhochschule
und Bauakademie Biberach.
- Kommt es nicht auch auf die persönliche
Chemie an?
Die persönliche Chemie zwischen
den Teilnehmern und dem Moderator, aber auch unter den
Teilnehmern ist sehr wichtig. Es muss Vertrauen da sein.
Nur Vertrauen kann natürlich nicht beim ersten
Treffen verordnet werden, es muss wachsen. Dazu ist
es auch wichtig, dass neue Arbeitskreismitglieder nur
einstimmig aufgenommen werden können.
- Gibt es messbare Erfolge?
Ein
großer Erfolg ist mit Sicherheit der, dass einige
unserer Arbeitskreise seit über 10 Jahren bestehen.
Das funktioniert nur durch eine hohe Qualität in
der Leitung der Arbeitskreise und dadurch, dass den
Teilnehmern echter Nutzen geboten wird.
- Mit welchen Kosten sind zu rechnen?
Mit
Teilnahmegebühren je Unternehmen, nicht je Teilnehmer.
Und es ist üblich, dass zwei Vertreter eines Unternehmens
anwesend sind. Die Höhe hängt natürlich
von der Dauer der jeweiligen Tagung ab.
- Für wen empfiehlt sich die
Teilnahme an einem Arbeitskreis?
Auf jeden Fall
für den Chef, aber natürlich auch für
die Führungskräfte. Wichtig ist nur, dass
nicht heute der und morgen ein anderer Vertreter
eines Unternehmens kommt.
- Welche Vorraussetzungen muss ein
Teilnehmer mitbringen?
Offenheit ist eine wichtige
Voraussetzung, Engagement eine andere, Bereitschaft
zum Mitmachen und sich Einbringen. Ein Arbeitskreis
lebt wesentlich von den Teilnehmern. Wichtig ist, dass
viele Informationen fließen, denn dann wird der
Nutzen für jeden Einzelnen am schnellsten deutlich.
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